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Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel hat Auswirkungen auf sämtliche Weltregionen. Das Eis der Polkappen schmilzt ab, und der Meeresspiegel steigt. In einigen Regionen kommt es häufiger zu extremen Wetterereignissen und zunehmenden Niederschlägen, während andernorts verstärkt extreme Hitzewellen und Dürren auftreten.

Diese Auswirkungen werden sich in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich verschärfen.

Eisschmelze und Meeresspiegelanstieg

Eisberg, Baffininsel, Kanada © Photodisc/DC Productions

Wasser dehnt sich bei Erwärmung aus. Gleichzeitig schmelzen infolge der Erderwärmung die polaren Eiskappen und Gletscher.

Diese Veränderungen führen zu einem Anstieg des Meeresspiegels, der Überflutungen und Erosion in Küstengebieten und Niederungsregionen nach sich zieht.

Extreme Wetterereignisse, Verschiebung der Niederschlagsmuster

Heftige Regenfälle und andere extreme Wetterereignisse werden immer häufiger. Das kann zu Überflutungen und Verminderung der Wasserqualität führen, in manchen Regionen aber auch die Verfügbarkeit von Wasserressourcen beeinträchtigen.

Folgen für Europa

  • In Süd- und Mitteleuropa kommt es häufiger zu Hitzewellen, Waldbränden und Dürren.
  • Im Mittelmeerraum breitet sich Trockenheit aus, wodurch die Region noch anfälliger für Dürren und Waldbrände wird.
  • In Nordeuropa wird das Klima dagegen deutlich feuchter, und winterliche Überschwemmungen könnten zur Regel werden.
  • Die städtischen Gebiete, wo heute vier von fünf Europäern leben, leiden unter Hitzewellen, Überschwemmungen oder einem Anstieg des Meeresspiegels, sind aber oft kaum zur Anpassung an den Klimawandel in der Lage.

Folgen für die Entwicklungsländer

Unter den am schwersten vom Klimawandel betroffenen Ländern sind viele arme Entwicklungsländer. Die dort lebenden Menschen sind oftmals stark von ihrer natürlichen Umwelt abhängig und verfügen am wenigsten über die zur Bewältigung der klimatischen Veränderungen nötigen Ressourcen.

Gefahren für die menschliche Gesundheit

Der Klimawandel wirkt sich bereits jetzt auf die Gesundheit aus:

  • In manchen Regionen war ein Anstieg der hitzebedingten Todesfälle zu verzeichnen, in anderen ein Rückgang der kältebedingten Todesfälle.
  • In der Verbreitung bestimmter wasserbasierter Krankheiten und Krankheitsüberträger werden bereits Veränderungen beobachtet.

Soziale und wirtschaftliche Kosten

Beschädigungen von Eigentum und Infrastruktur sowie Gesundheitsschäden bedeuten erhebliche Kosten für Gesellschaft und Wirtschaft.

Zwischen 1980 und 2011 waren mehr als 5,5 Millionen Menschen Opfer von Überschwemmungen, die einen direkten wirtschaftlichen Schaden von über 90 Milliarden Euro verursachten.

Am stärksten betroffen waren Branchen wie Land- und Forstwirtschaft, Energie und Tourismus, für die bestimmte Temperatur- und Niederschlagsniveaus besonders wichtig sind.

Gefahren für die Tier- und Pflanzenwelt

Der Klimawandel vollzieht sich so rasch, dass viele Pflanzen- und Tierarten sich kaum anpassen können.

Viele terrestrische, marine und Süßwasserarten sind bereits zu neuen Standorten abgewandert. Einige Pflanzen- und Tierarten werden verstärkt vom Aussterben bedroht sein, wenn die globalen Durchschnittstemperaturen weiter ungehindert steigen.

Quelle https://ec.europa.eu/clima/change/consequences_de

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